New-Sydney-Distrike

Central – Karte des Innenstadtbereichs

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Das Stadtgebiet von New Sydney

Innerhalb des Stadtgebietes sind die Küstenbereiche normalerweise recht sauber und unbeeinflußt von industrieller Umweltverschmutzung. Unglücklicherweise ist es der Mensch selbst, der seine Spuren hinterläßt. Abgesehen von den gut bis bestens (automatisiert) gepflegten Edel- und Touristenstränden der Nordküste und Laguna Beach, Boondi Beach sowie Brontee Beach und den Inseln, schwimmt die Küste vor ’sauberem Dreck‘. Damit sind Verbundwerkstoffe, wie z.B. Verpackungen, Getränkebehälter und Transportbehältnisse, aus Kuststoffen und Metallen gemeint, die von den Einwohnern der Stadt des Nachts auf den Party-Touren verteilt werden.

Altara ist von dem glücklichen Schicksal verwöhnt worden, daß die ersten Siedler keine Notwendigkeit besaßen, umweltbelastende Energiequellen einzusetzen. Die frühen Wasser- und Windkraftanlagen wurden später durch effiziente Fusionskraftwerke ersetzt. Die Südlichen Hügel sind immer noch gesäumt von modernen Windgeneratoren, seit Ewigkeiten schon in ihrer Wichtigkeit verblaßt, dennoch aktiv und ein aktives Mahnmal der Frühgeschichte.

Abseits der sauberen Küsten und gefragten sowie ansehnlichen Strandpromenaden von Sun City (Teil von Laguna), Boondi Beach (mit Brontee Beach), den für die Öffentlichkeit zugänglichen Nordstränden, und vielleicht Maroubra (ganz im Süden des Metroplexes, an sich eine eigene Stadt, jedoch eingemeindet in den Großraum New Sydneys) ist die Küstenlinie hauptsächlich von Piers und Hafenanlagen, Werften und Ufermauern eingerahmt. Zum Teil sind die städtischen Schnellstraßen direkt an den Rand dieser Küste gebaut, oft auf Stützen oder an die Uferbebauung seitlich angeflanscht. Darunter befinden sich die Abflüsse der Regenwasserkanalisation und der Abwässer von Kraft- und Klärwerken, natürlich sämtlich biologisch verträglich. Die zugehörigen Wartungsbereiche sind von dort zum Teil zugänglich und die überall überbauten Binnenschiffkanäle haben ebenfalls ihren seeseitigen Ursprünge unter den untersichgehenden Uferbebauungen. Dort liegen auch die Treffpunkte der Mover und der Schmuggler, die ihre Waren mit ultramodernen Booten von der See hereinbringen, dabei oft geheime Kanäle und Zuflutungen nutzend, die den Behörden weitgehend nicht mehr bekannt sind. Lediglich die städtischen AI’s der ‚SYDNA‘ (SYdney Data Network Administration) überwachen die Zugänge mit Sicherheitscodes aus dem vorigen zwei Jahrhunderten, die heute kein Computer mehr entschlüsseln kann.

Die weiter zurückliegenden wassernahen Gebiete am Port Jackson bestehen hauptsächlich aus Industriellen Wohnanlagen. Diese waren einst als Luxuriöse Residenzen konzipiert, sind nun aber durch vandalistische Aktivitäten rivalisierender Banden und der Abwanderung der Wirtschafisbetriebe zunehmendem Verfall ausgesetzt, der noch verstärkt wird durch die Überbevölkerung und den damit verbundenen Massenwohnanlagen im Stil des Coffin Quarters oder des Cage Districts. Alte Frachtleichter und verrottende Seeschiffe bieten ebenfalls Wohnraum, billig verankert an den Ladeanlagen stillgelegter Raffinerien und Fabriken.

Jeder Block abseits der Küste eröffnet eine neue Ebene der verbauten Oberfläche. Im Zuge der Zeit sind die meisten Straßen des Stadtbereiches mehrmals vollständig überdacht worden, so daß heute im Stadtker bis zu fünf Ebenen über der ursprünglichen Planetenoberflächen über- und aufgebaut worden sind. Die darunter liegenden Ebenen ziehen sich gleich gigantischer Parkhäuser unter der Innenstadt entlang, durchzogen von Straßen, Plätzen und natürlich mit den alten Gebäudezugängen. Letztere sind meist zugebaut, da mit jeder tieferen Ebene die Kontrolle durch die Behörden sinkt und damit die kriminellen Aktivitäten regeren Zuspruch finden. Diesen gesetzloseren Bereich der Stadt nennt man den Underground oder die Subcity.

New Sydney ist eine äußerst dicht besiedelte Stadt, so daß man keine privaten Häuser erwarten kann, weder in den Vororten, noch in den betuchteren küstennahen Stadtteilen. Lediglich weit draußen, fast schon im Lakeland Territorium oder etwa 200 km in jeder Richtung vom Stadtkern entfernt kann man solche Anlagen finden, wie auch im Hinterland. Auf Altara macht sich das gleiche Phänomen breit, wie auf allen anderen vom Menschen Besiedelten Planeten im Universum, abseits der großen Städte ist das Land so gut wie unbevölkert. Niemand kann sich bei den heutigen Arbeitsgewohnheiten noch eine eigene Wohnung leisten, oder gar ein eigenes Fahrzeug. Die meisten Menschen ‚are working poor‘ (arbeiten sich arm). Das Gehalt eines durchschnittlich verdienenden reicht gerade mal für Wohnung, Nahrung, Kleidung und öffentliche Verkehrsmittel, sowie in einzelnen Fällen noch für gelegentliche Clubbesuche oder die Mitgliedschaft in einer Sportgemeinschaft. Ersparnisse kann man dabei kaum erlangen.

Architektur

Die meisten Gebäude bzw. Bauwerke bestehen aus Beton (oft eingefärbt), Kunststoffen und Metallen. Manche teuer Gebäude sind mit teuren Materialien verkleidet, wobei die Fenster sich perfekt dem Verkleidungsmaterial anpassen (Marmor, Beton, Glas oder Biobaustoffe). Sie sind als solche nur noch bei Nacht zu erkennen, wenn sich dahinter eine Lichtquelle befindet. Rost existiert nur an Gebäuden, deren Schutzbeschichtungen gelitten haben. Dank Nanotechnischem Beton und Bioversiegelung sind dieses nur die aufgegebenen Gebäude in den Null-Zonen, jenen verwüsteten und verfallenen Stadtgebieten in denen kein Gesetz und kein Sicherheitsdienst mehr Ordnung hineinbekommen kann. Politisch gesehen ist das auch nicht sinnvoll, da im Jahr 3030 nicht registrierte Einwohner als rechtelos und nonexistent gelten. Wer würde einer Regierung noch glauben schenken, wenn diese inn keiner Statistik erfaßten Personen aus diesen nicht kontrollierten Gebieten in die Innenstädte strömen und dort unangenehm auffallen? Auf der anderen Seite jedoch besteht auf Seiten dieser Noregs (non-registered person) auch gar kein Verlangen in die Fänge der sogenannten normalen Gesellschaft zu kommen. In ihrer eigenen Subkultur haben sie ihren Platz. Sie sind Kuriere oder einfache Bedienstete, sie versorgen die Banden mit kleinen Gefälligkeiten und erhalten dafür Schutz und Nahrung. Ihr Leben hier ist relativ unberührt von den Wirren der Konjunktur, den alten oder neuen Gesetzen oder Energieknappheit (sollte jemals wieder eine kommen). In all diesen Stadtbereichen, also den verfallenen Bereichen der ehemaligen Innenstadt, ist alles grau in grau, überblendend von krankhaftem Schwarz in schmutziges Weiß, eine Farbe die allgemein als Grite (grey-white) bezeichnet wird. Brennende Ölfässer, Obdachlose, rivalisierende Banden, grellbunte Graffitys und geheime Shops und Kliniken zeichnen diese Stadtteile aus.

Die Innenstadt

Je mehr man sich der modernen Innenstadt nähert, desto angenehmer wird der allgemeine Anblick. Es gibt eine Art vierstufige Hierarchie in dieser Beziehung. Die vielspurigen Boulevards und Avenues mit ihremPflanzenbewuchs, Marmorgehsteigen, Firmenpalästen, Plazas, Luxusgeschäften und Parks haben den hellsten, freundlichsten und geschäftigsten Anblick. Die Hauptstraßen mit Geschäften, repräsentativen Kaufhäusern, Kinos, Kneipen, Fahrzeuggeschäften und Läden aller Art, protzen mit Neonreklame und Holographischen Leinwänden, ihre Straßen sind weniger breit und nicht so dicht befahren, in den Gebäudeschluchten führen zumeist aufgeständert die Trassen des MetroRail Systems (eine Monorail-Magnetschwebebahn) entlang, deren Stationen in den unteren Stockwerken der Gebäude, häufig hinter mehrstöckigen Glasfassaden untergebracht worden sind.

Weiter unten in dieser Hierarchie folgen die Nebenstraßen. Diese haben nur wenige Fahrspuren, billigere Geschäfte und einfacheres Klientel. Die Neonreklame ist etwas greller und weniger Stilvoll und die Bars haben mehr den Charakter, den das einfachere Volk schätzt. Hier finden sich nicht die Puppenhaften Schönheiten die die trendigen Boulevards bevölkern, hier fällt man nicht nur in einem sündhaft teuren Sportaero auf und alles ist ein kleines bischen normaler. Blicken wir noch etwas weiter hinab, finden wir am unteren Ende der Hierarchie die Gassen in Mitten der Gebäudeblocks. Dunkel, eng, flackernde Neonreklame, z.T. ausfallanfällig. Die Türsteher sehen eine spur gemeiner aus und die Etablissements haben einen definitiven Rotlichtcharakter. Das Klientel ist fragwürdig, die Straßen sind nachts nicht sicher und der herumstehende Sperrmüll, zahlreiche Container, defekte Fahrzeuge und oft vergitterte Bodenbeläge, die einen freien Abfluß von Regenwasser in die darunter gelegenen Underground Breiche ermöglichen sind hier charakteristesche Merkmale. Oft finden sich in Gebäudenischen Treppensteige aus rostigem Metall die in den Underground führen.

Slums

Ein verwirrendes Netz aus Rohrleitungen, Kabeln, Hochstraßen und Maglev-Trassen zieht sich in den Tälen zwischen den Hochhausgebirgen dahin und spannt ein Netz aus städtischen Fernwärme-, Energie-, Frisch- und Abwasserleitungen, aus Versorgungsstaßen und Schnellbahntrassen, aus Fußgängerbrücken und Rollbändern auf.

Zwischen den Strängen aus Metall und Beton liegen eingebettet Industrieviertel und Slums, deren baufällige Wohnanlagen einer veilzahl von Menschen als Heimant dienen. Einfachen Leuten und subversiven Elementen gleichermaßen.

Aus den oberen Stockwerken der Hochhäuser sind diese Slums oft nicht wahrnehmbar, gelegen auf der Straßenabgewanten Seide der Gebäudemoloche, gut getarnt von diesem Netz aus Pipelines und Parkdächern gleich einem Verschlußgitter über einem Burgverließ oder Gefängnisgittern, eröffnet sich darunter eine unglaublich vielseitige Subkultur.

Die Atmosphäre hier unten reicht von geschäftig chaotisch bis bedrückend und beängsitgend. Aus den teilweise undichten Pipelines tropft unablässig Wasser oder sonstige undefinierbare Substanzen die auf der Straße Pfützen bilden. Teilweise „regnet“ es unablässig herunter und ganze Straßenzüge sind überschwemmt von knietiefen Wasserlachen. Überall steigt Dampf auf oder befinden sich Nebelbänke, das unwirkliche Lich Flackernder Neonreklame und das Summen von Starkstromleitungen vemischt sich mit den Abgasen vorsintflutlicher Verbrennungsmaschinen und Abgasturbinen, den Gerüchen von Suppenküchen und einfachen Restaurants, der Geruch von Frittenfett, Grillfleisch und Bratfisch. Die Geräusche von Musikanlagen der Bazare und Geschäfte, von Markschreiern, Hupen und Fahrradklingeln, die Rufe von Menschen mal ärgerlich mal freundlich, der Tumult auf den Straßen und das Rauschen der Stimmen als Hintergrundkulisse. Darüber das Pfeifende Rauschen von Gravzügen die über den Dächern auf ihren Trassen mit hunderten von Stundenkilometern vorbeidonnern, Gravfahrzeuge in großer Höhe, schwebende Polizeidronen knapp über den Köpfen und dazu das Knistern elektrischer Entladungen.

Hier in den Citydowns findet man jegliches illegale Business, von Roboterwerkstätten die einem illegale Kampfroboter aus Armeebeständen verticken, Drogenhandel und Waffenverkäufen bis hin zu Menschenhandel, Prostitution und illegalen Cyberkliniken. Hier bekommt man alles, oft zu günstigsten Preisen und aus fragwürdigsten Quellen. Die Bodyshops bieten nicht etwa naturbelassene Parfume und Hygieneartikel sondern konservierte Körperteile die als Ersatzteile tauglich sind, ohne Garantie natürlich.

Chop-Shops zerlegen Fahrzeuge aller Art in unauffällige Einzelteile die sie dann verticken. Natürlich bekommt man für ein Fahrzeug nur einen Bruchteil des Wertes vom Betreiber des Shops, schließlich trägt der ja das Risiko und Fragen werden auch nicht gestellt.

Hackeroasen bieten Highspeed Netzzugänge die nur schwer zurück zu verfolgen sind, sie sind Wissenspool und soziale Begegnungsstätte gleichermaßen. Zwar gehen die Gerüchte um das die großen des Netzes sich in dem einen oder anderen Laden mal blicken lassen, aber wahrscheinlicher ist das irgendwelche Konzernhacker hier nach illegalen Aktivisten suchen. Also vorsicht mit allzu einfachen Kontakten.

Die subkulturelle Gesellschaft dieser Stadtteile hat Ihre eigenen Regeln und Gewohnheiten entwickelt die unter anderem den Tagesablauf in einem solchen Slum nachhaltig beeinflussen. Das Gedränge in den viel zu engen Gassen verbietet den Einsatz von Fahrzeugen selbst dann wenn man sich eines leisten könnte. Das Fahrrad oder Kickboards sind hier deutlich beliebter. Sogar die gute alte Fahrradrikscha oder selbst die klassische Rikscha ist hier noch zu finden. Es sind niemals die großen Businesses die durch diese LoTek-Unternehmen abgedeckt werden, fast immer ist es nur ein örtlich begrenztes Nischenangebot. Aber es gibt diesen Slums ein einschlägiges Flair und einen individuellen Touch. RiftRoamer und Straßenkämpfer setzten hier auf hochgezüchtete Motorräder, die sie mit meisterhafter Kontrolle durch das gedränge manöverieren.

Das öffentliche Verkehrsnetz ist oft jahrhunderte alt und bedient sich oftmals einer Technik die schon ebensolange als obsolet gilt. Die gute alte Straßenbahn ist ein Beispiel dafür, Fahrzeuge mit Benzinmotoren ein anderes und auch die Maglev-U-Bahn macht einen grundsätzlich baufälligen und unzuverlässigen Eindruck. Zudem sind diese Verkehrsnetze mehrfach redundant und oft sind die LoTek Verkehrsnetze der sogenannten höheren Gesellschaft nicht einmal bekannt, selbst wenn der Eingang zur jeweiligen U-Bahnstation nur einen Hauseingang weiter in einer Seitenstraße liegt. Diese Verkehrsnetze werden übrigens größtenteils privat betrieben.

Statt Einkaufsstraßen und Shopping Malls gibt es hier Straßenmärkte und Bazars, Lagerverkäufe und Straßenhändler. Und nicht selten entdeckt die höhere Gesellschaft diese Slums als Szeneviertel wieder und gibt damit dem jeweiligen Slum wieder eine Chance.

Satellitenstädte

Newport im Norden,  New Miami und Maroubra im Süden, Altara Heights im Westen und Emeral City im Osten vor der Küste zählen zu den Satellitenstäden von New Sydney.

Spezielle Informationen zu den unterschiedlichen Stadtdistrikten finden sich unter dem entsprechenden Stichpunkt. Ergänzt durch die allgemeinen Informationen ergibt sich so schnell ein umfassendes Gesamtbild zu New Sydney. The city is your’s to party, have fun!